Regenbogenbrücke

Tiere sterben nicht einfach, sie gehen über die Regenbogenbrücke

Leider können wir nicht alle Tiere retten, einige mussten über die Regenbogenbrücke wandern.

 

Hier wollen wir unsere Tiere, die jetzt als Engel im Regenbogenland leben, vorstellen, auch sie haben einen Platz in unserem Herzen und wir werden sie nicht vergessen ...

ELZA

Elza war eine wunderschöne reinrassige Schäferhündin, die von Sejla's Mann Ahmed im Frühling 2018 morgens gefunden wurde - Elza lief unkontrolliert zwischen Gehsteig und Straße hin und her und war in großer Gefahr, überfahren zu werden. Es war offensichtlich, dass jemand die orientierungslose Hündin einfach ausgesetzt hat.

 

Elza war in der Obhut von Elvir, der auch mit ihr gearbeitet hat. Die temperamentvolle Hündin war sehr mager und musste aufgepäppelt werden, bei ihr haben wir auch Spuren von Kettenhaltung gefunden. Sie war sehr zutraulich und lieb, jedoch rassetypisch sehr lebhaft.

 

Am 18. Mai 2018 ist Elza leider gestorben, wir haben keine Erklärung dafür, was passsiert sein könnte. Tagsüber hat Elza normal gespielt und gefressen und abends lag sie plötzlich tot in der Box. Elza wurde natürlich in der Tierklinik gründlich untersucht, jedoch konnte nichts festgestellt werden. Wir vermuten, dass Elza eine unerkannte Krankheit hatte und wahrscheinlich auch deshalb ausgesetzt wurde.

 

Wir sind sehr traurig, dass wir der Maus kein schönes Zuhause mehr geben konnten, denn Elzas Leben davor war sicher nicht sehr schön. Mach's gut, liebe Elza und komm gut über die Regenbogenbrücke ...

 

Mai 2018

 

DOLLY

Dolly war ein Straßenhund, der im Herbst 2015 auf brutale Weise von den Hundefängern eingefangen wurde. Dolly wurde dann in den Außenzwinger einer öffentlichen Tierklinik untergebracht und sollte aufgrund ihres aggressiven Verhaltens getötet werden.

Sejla wurde auf das Schicksal von Dolly aufmerkam und verhinderte, dass die Hündin getötet wurde, da sie ihr leidtat - Nicola und Sejla holten Dolly im Oktober 2015 aus der Tierklinik und brachten sie in eine Pension, wo auch mit ihr gearbeitet wurde.

Dolly kam als erstes in die Tierklinik, denn sie war auch trächtig. Da ihre Trächtigkeit jedoch noch nicht so weit fortgeschritten war, war es noch möglich, sie kastrieren zu lassen.

Leider blieb Dolly Menschen gegenüber sehr aggressiv, es war kaum bis nicht möglich, sie anzugreifen, daher konnten wir Dolly nie in die Vermittlung geben - wer weiß, welche Mißhandlungen sie erdulden musste.

Dolly hatte bis September 2016 eine Frau in Sarajevo, die ihre Pensionskosten bezahlt hat, ist aber nun abgesprungen.

Vielen herzlichen Dank an Karin, die nun von Jänner bis Dezember 2017 die Patentante von Dolly war. Ende Dezember 2017 wurde bei Dolly leider ein Lungentumor diagnostiziert, der Tierarzt riet zum Einschläfern.

Dolly war ein sehr unglücklicher Hund, wir hoffen, dass sie nun im Regenbogenland endlich glücklich sein kann ...

 

Dezember 2017

ZARA

Zara wurde gemeinsam mit ihrer Schwester Zelda im März 2014 gerettet. Die Hundefänger haben die beiden, die noch Welpen waren, brutal gefangen und in die Zwischenstation vor dem  Tötungslager - eine staatliche Tierklinik - gebracht. Die beiden sollten aufgrund ihres katastrophalen Zustandes getötet werden. Die Tierärztin Aida, die damals dort arbeitete, hatte Mitleid mit den beiden Hunden und bat uns um Hilfe.

Nicola und Natascha, die zu diesem Zeitpunkt in Sarajevo waren, und Sejla fuhren zur Tierklink, holten die beiden umgehend raus und brachten sie in einer kostenpflichtigen Pflegestelle unter.

Die beiden Hündinnen hatten generalisierte Demodikose, das ist eine Hautkrankheit, die aufgrund von Mangelernährung auftritt, sie ist jedoch auch genetisch bedingt. Außerdem waren die Hunde nur noch Haut und Knochen und extrem ängstlich aufgrund der brutalen Fangmethode.

Sie erholten sich in den nächsten Monaten gut, nur Zelda hatte immer wieder Krankheitsschübe und es dauerte fast 2 Jahre, bis die Krankheit auch bei Zelda endgültig besiegt war. Leider blieben die beiden so ängstlich, sodass wir nie daran denken konnten, sie in die Vermittlung zu geben.

 

Leider starb Zelda heuer im Mai 2017 völlig unerwartet an Herzversagen. Wir sind sehr traurig, denn wir die hatten die beiden wenige Wochen vorher in eine andere Pension gebracht, wo bessere Bedingungen herrschen und die Hunde einen großen Auslauf haben.

 

Im Dezember 2017 wurde bei Zara leider ein inoperabler Tumor entdeckt, es blieb uns nichts anderes übrig, als Zara einschläfern zu lassen. Wir sind fassungslos, dass nur wenige Monate nach Zelda nun auch Zara gestorben ist. Wir hoffen, dass die beiden im Regenbogenland wieder vereint sind ...

 

Dezember 2017

ZELDA

Die weiße Zara und die braune Zelda kamen im März 2014 zu uns. Aida, die damals in einer staatlichen Tierklinik arbeitete, bat uns um Hilfe. Die Hundefänger haben die beiden Welpen, die generalisierte Demodikose hatten und nur noch Haut und Knochen waren, eingefangen und dorthin gebracht. Aufgrund ihres schlechten Zustandes sollten sie getötet werden. Aida hatte Mitleid mit Hunden und bat S.A.R.O. um die Rettung der beiden. 

Nicola, die zu diesem Zeitpunkt in Sarajevo war und Sejla fuhren umgehend hin und nahmen die beiden gleich mit. Sie waren in einem sehr schlechten Zustand und wir wußten nicht, ob sie überleben würden. Tatsächlich dauerte es über ein Jahr, bis die Demodikose ausgeheilt war. Da die beiden auf brutale Weise eingefangen wurden, blieben sie sehr ängstlich und konnten nicht vermittelt werden. Beide lebten in einer Pension und wir fanden Paten, die diese finanzierten, zu gegebener Zeit wurden sie auch kastriert.

Im Mai 2017 haben wir dann alle Hunde, die in der Pension von Asminka und Ferid untergebracht waren, in andere Pensionen gebracht, da die Hunde dort nicht gut untergebracht waren und Asminka das trotz jahrelanger Hilfsangebote von uns nicht verbessern wollte. Die beiden Hündinnen kamen in eine andere Pension, wo ein großer Auslauf vorhanden ist und alle Hunde jeden Tag in kleinen Gruppen stundenweise Freilauf bekommen. 

Zelda konnte das nur eine Woche lang genießen, sie rann und spielte mit den anderen Hunden. Nach einer Woche lag sie jedoch tot in der Box, der Tierarzt diagnostizierte Herzversagen. 

Wir sind sehr traurig, dass Zelda nur so kurze Zeit ihr neues Leben genießen konnte. Sie war sehr ängstlich, aber niemals aggressiv und es war möglich, sie sanft zu streicheln. Leb wohl, kleine Zelda, wir hoffen, dass du nun im Regenbogenland glücklich bist und mit den anderen Hunden, die dir vorangegangen sind, laufen und spielen kannst ...

 

Mai 2017

BEIRA/KREPA

Die kleine Beira, die ein wenig neckisch von Sejla's Mann Krepa genannt wurde (was auf bosnisch "Zombie" heißt), hat hart um ihr Leben gekämpft, aber wir mussten sie doch über die Regenbogenbrücke schicken.

Beira und ihre 3 Geschwister befanden sich in einem verlassenen Haus in Sarajevo, wie sie dorthin kamen, weiß niemand. Die Hundefänger holten sie und brachten die Welpen auf brutale Weise in ihr Auto. Sejla hat das mitbekommen, ist ihnen hinterhergefahren und hat über eine Stunde gekämpft, bis die Männer entnervt aufgaben und ihr die Welpen übergaben.

Leider waren die Welpen schon schwer krank und eine Woche später starben ihre 3 Geschwister, die wir Adam, Andy und Brenda nannten. Nur Beira war noch am Leben und Sejla kämpfte fast einen Monat lang um sie. Sie und ihr Mann Ahmed nahmen sie in ihrer Wohnung auf. Obwohl wir jedoch 4 Tierärzte konsultieren, konnten wir nicht verhindern, dass sich der Zustand von Beira verschlechterte. Als sie dann auch noch epileptische Anfälle bekam, die sich  trotz starker Medikamente noch verstärkten und am Ende beinahe im Minutentakt kamen, entschlossen wir uns, Beira gehen zu lassen. Sie wurde sanft und mit viel Liebe ins Regenbogenland geschickt.

 

Jänner 2016  

CASSIE

Cassie war etwas ganz Besonderes - mit Cassie begann S.A.R.O., sie war der allererste Hund, der vermittelt wurde. Nachdem Gypsy, die von 1996 bis 2011 bei Nicola gelebt hat und mit knapp 15 Jahren über die Regenbogenbrücke ging, hat sich Nicola entschlossen, eine kleine Straßenhündin aus Sarajevo zu adoptieren.

Cassie kam im Alter von 4 Monaten im Dezember 2011 zu Nicola. Sie war nie ein einfacher Hund, den Cassie konnte ihre Ängste nie ganz ablegen. Aber sie hatte großes Vertrauen zu Nicola und zu Caala, die für sie eine große Schwester war, bei der man Schutz suchen und sich anlehnen konnte. Cassie war verschmust und dankbar, auch wenn sie oft ihren Dickschädel durchsetzen wollte und auch manchmal auch konnte.

Sie hat uns so viel gegeben und musste leider im September 2015 viel zu früh im Alter von nur 4 Jahren über die Regenbogenbrücke gehen. Sie sollte kastriert werden und offenbar war die Operation zu viel für Ihr Herz, denn sie starb einige Tage danach an Herzversagen. Niemand wußte und konnte verstehen, was passiert war, denn die Operation überstand die kleine Hündin ohne Probleme.

Cassie hat eine riesige Lücke hinterlassen, diese wird nie zu schließen sein. Die kleine Amy, ebenfalls eine Straßenhündin aus Sarajevo, ist nun ihre Nachfolgerin, wenndoch Cassie nie mehr vergessen wird - sie war ein ganz außergewöhnliches Wesen und wird in der Erinnerung unsterblich sein.

 

September 2015

ADA

Die kleine Ada war nicht mal 2 Monate alt und lebte auf der Straße in der Nähe von Sejlas Wohnung. Sie war ganz alleine ohne Mutter und Geschwister und wenn sie vor Hunger bettelte, wurde sie von den Leuten geschlagen.

Sejla bat uns um Hilfe und Ada kam in eine Pflegestelle in Sarajevo und wir alle glaubten, dass die kleine Maus es geschafft und ein schönes Leben vor sich hat. Leider starb sie eine Woche später - es gab keinerlei Anzeichen, am Vortag spielte sie noch fröhlich mit den anderen Welpen der Pflegestelle und am Morgen darauf war sie tot. Leider passiert es immer sehr häufig, dass Welpen von der Straße plötzlich sterben, aber wir waren trotzdem alle sehr traurig, dass es auch die süße kleine Ada getroffen hat ...

 

September 2014

ODIE

Odie wurde von der Tierschützerin Sejla im Winter 2012/2013 von der Straße gerettet und in eine Pension gebracht. Odie war ein kleiner Hund mit nur 35 cm Schulterhöhe und einem Gewicht von 6kg. Nachdem Odie schon über ein Jahr in der Pension war, begannen wir, für ihn ein Zuhause zu suchen. Leider hat es nicht sollen sein, denn Odie verstarb plötzlich im April, er lag tot in seiner Hütte. Wir vermuten, dass Odie einen unentdeckten Herzfehler hatte. Leider ist es nicht möglich, so etwas in Sarajevo tierärztlich untersuchen zu lassen. Es gab auch überhaupt keine Anzeichen, Odie war lebhaft und fröhlich. Sein Schicksal war wohl schon vorbestimmt, es ist traurig, dass Odie nie kennenlernen durfte, was es heißt ein Zuhause zu haben ...

 

April 2014

RICKY

Der kleine  schwarze Ricky wurde nur etwa 3 bis 4 Monate alt. Zehra entdeckte Ricky und Robin in einem Park, beide Welpen waren schon in einem sehr schlechten Zustand, voller Parasiten und Würmer und total unterernährt. Zehra nahm die beiden mit und kümmerte sich um sie, leider war Ricky schon zu schwach und verstarb ein paar Tage später trotz intensiver Betreuung. Wir sind sehr traurig, dass Ricky den Weg über die Regenbogenbrücke angetreten hat und auch er hat einen Platz in unseren Herzen. Sein Bruder Robin, der braune Welpe auf dem Bild, war wohl stärker, er hat überlebt und hat heute ein gutes Zuhause in Deutschland.

 

März 2013

GYPSY

Gypsy war zwar kein Hund aus dem Tierschutz, trotzdem verdient sie einen Platz auf dieser Seite ...

Gypsy wurde am 16.12.1996 bei Elisabeth in Niederösterreich, die Border Collies züchtet, geboren. Eigentlich wollte ich einen ganz anderen Hund, aber als ich die kleine Gypsy im Alter von 5 Monaten das erste Mal sah, war es um mich geschehen, ich verliebte mich sofort in sie.

Gypsy begleitete mich fast 15 Jahre lang durch allen Höhen und Tiefen des Lebens, gescheiterte Liebesbeziehungen, eine schwere Krankheit und einfach allem, was man so erlebt in so langer Zeit. Sie war mein Seelenhund, Trösterin bei Traurigkeit, Kameradin bei sportlichen Aktivitäten und Freundin für alles.

 

Als ich aktiv im Tierschutz arbeitete, war  sie der ruhende Pol für alle Hunde und Katzen, die kurze oder auch längere Zeit bei mir waren, bevor diese dann in ihr eigenes Heim ziehen konnten.

 

Gypsy wurde leider in den letzten Jahren immer kränker durch das immer höhere Alter. Eine Herzkrankheit, die schon im Alter von 7 Jahren auftrat, Nierenprobleme, Arthrose und Spondylose im Rücken. Durch meinen Tierarzt, der Gypsy toll betreute, konnten wir ihr lange Zeit ein schmerzfreies, schönes Leben ermöglichen.

Im Sommer 2011 zeichnete es sich aber ab, dass dies Gypsy's letzter Sommer sein wird. Dann ging es immer schneller bergab, auch die Medikamente halfen kaum noch. Gypsy ging es immer schlechter, sie konnte kaum noch laufen. Manchmal kippte sie während eines Spazierganges auch einfach um und ich musste sie nach Hause tragen.

 

Am 24. Oktober 2011 war es soweit: Gypsy verweigerte Futter und Wasser und konnte auch nicht mehr aufstehen. Da wußte ich, ich muss die schwerste Entscheidung meines Lebens treffen. Der Tierarzt kam abends zu mir nach Hause und wir ließen Gypsy friedlich auf ihrem Lieblingsplatz einschlafen. Sie hat ihr Plätzchen nun bei uns im Garten, wir pflanzten einen Rosenbusch für sie.

 

Gypsy hat einen Riesenplatz in meinem Herzen, sie fehlt unendlich und ich werde sie niemals vergessen. Ich hoffe sehr, sie wiederzusehen, wenn auch meine Zeit gekommen ist ...

 

Oktober 2011

PENNY

Penny wurde gemeinsam mit Dixie und Nino im Stadtteil Vogosca in Sarajevo im Welpenalter beim Müllcontainer entsorgt. Alle 3 waren sehr krank und unterernährt, wurden jedoch durch die liebevolle Pflege von Hana völlig gesund.

Penny und die anderen beiden reisten dann im August 2011 mit mir nach Österreich und Penny war einige Wochen lang mein Pflegehund.

 

Im September verliebten sich Gerhard und Ute in die süße Maus und gaben ihr ein Zuhause.

 

Leider humpelte Penny immer stärker, je älter sie wurde und schließlich fuhren Gerhard und Ute in eine Spezialklinik, um sie untersuchen zu lassen. Das Ergebnis war niederschmetternd - Penny hatte hochgradige Hüftgelenks-Dysplasie und Ellenbogen-Dysplasie, es war uns allen ein Rätsel, wie sie mit diesem deformierten Knochen überhaupt laufen und toben konnte. Sie muss eine sehr hohe Schmerztoleranz gehabt haben. Der Tierarzt riet zur Einschläferung, da es immer schlimmer sein wird, je älter und schwerer sie wird. Eine Operation wurde zwar in Erwägung gezogen, aber leider waren Hüfte und Ellenbogen betroffen und dies überstieg die ärztlichen Möglichkeiten.

 

Penny war, als sie bei mir war, ein fröhlicher Hund und spielte und tobte, als ob nichts wäre. Es war, als ob sie gewußt hatte, dass sie nicht mehr viel Zeit hat. Sie war eine sanfte Hündin und liebte es, zu kuscheln und Streicheleinheiten zu kriegen - einfach ein Traumhund.

 

Gerhard und Ute sind Menschen mit einem riesengroßen Herzen, die Penny noch ein paar schöne Wochen gaben und bei ihr waren, als es soweit war. Solche Leute findet man sehr selten und ich bin sehr dankbar für alles, was die beiden für Penny gemacht haben.

Wir alle werden Penny nie vergessen, auch wenn sie unser Leben nur kurz streifte ...

 

September 2011

BONGO

Bongo ist ein großer Pechvogel ... Bongo war ein kleines Straßenkätzchen, wurde von Hana gerettet und in ein neues Zuhause vermittelt. Leider war das kein guter Platz und so nahm Hana Bongo wieder bei sich auf und er lebte einige Jahre bei ihr.

 

Nun konnte ich Bongo in ein gutes Heim in Österreich vermitteln und sollte ihn bei der nächsten Fahrt mitnehmen, er wurde gechippt, geimpft und entwurmt.

 

10 Tage vor der Ausreise kam Bongo eines Nachts völlig verstört zu Hana nach Hause, er hatte eine Wunde am Schwanz und am Hinterteil. Der Tierarzt konnte nicht helfen, er hat keinen Röntgenapparat, um Bongo genauer zu untersuchen und verschrieb Schmerzmittel und Wundsalbe, doch Bongos Zustand besserte sich nicht.

 

Ich nahm Bongo trotzdem mit und stellte ihn einem Tierarzt in Österreich vor, dieser war einfach nur entsetzt. Bongo wurde der Schwanz abgerissen, er versprach mir, den Kater zu operieren und ich hoffte, dass nur der Schwanz amputiert werden musste ...

 

Leider sah man erst nach einer Röntgenuntersuchung das wahre Ausmaß der Verletzung - Bongo wurde mit unglaublicher Brutalität der Schwanz ausgerissen und war so, dass am Hinterteil Muskeln, Darm und das ganze Gewebe völlig zerrissen waren. Der Schwanzknochen war 5 cm vom der Wirbelsäule entfernt, es sah einfach grauenhaft aus. Der Tierarzt riet mir, Bongo noch in der Narkose für die Röntgenuntersuchung einschläfern zu lassen, da hier alle ärztliche Kunst versagen würde, ich stimmte schweren Herzens zu ...

 

Bongo wurde von bösen Menschen so mißhandelt, dass er an den Verletzungen verstarb. Wir haben zwar Anzeige erstattet, aber in einem Land wie Bosnien bewirkt das fast gar nichts ...

 

Bongo wurde nur 3 Jahre alt, er war so ein lieber und verschmuster Kerl, ich weinte sehr um ihn ...

 

August 2011

RHEA

Rhea war ebenfalls ein Straßenhund und Hana sah sie, wie wie mit ihren 8 Babies herumwanderte und versuchte, Futter zu finden. Nachdem ein Welpe von einem Autofahrer getötet wurde, beschloss sie, Rhea und ihre Babies bei sich zuhause aufzunehmen.

Rhea musste in ihrem Leben viel Furchtbares erlebt haben, sie war sehr ängstlich und völlig traumatisiert. Erst nach Tagen konnte Hana sie überhaupt anfassen.

 

Rheas Babies konnten alle in Österreich an gute Plätze vermittelt werden, Rhea war unvermittelbar, weil sie nach wie vor sehr große Angst vor Menschen hatte.

Da beschlossen wir, Rhea kastrieren und impfen zu lassen und wieder freizulassen, mehr konnten wir für sie nicht tun. Leider sollte es nicht sein ...

 

Rhea wurde in einer Tierklinik in Sarajevo kastriert, offenbar ist ein großer Fehler passiert, denn die Arme blutete einige Stunden danach plötzlich aus dem Maul und ihr Zustand verschlechterte sich innerhalb kurzer Zeit so dramatisch, dass sie verstarb.

 

Hana weinte sehr um Rhea, sie hatte sie sehr ins Herz geschlossen.

 

Leb wohl, Rhea, im Regenbogenland hast du nun keine Schmerzen und Ängste mehr und kannst in Frieden leben ...

 

Juli 2011

GRAZIA

Grazia wurde nur 7 Monate alt, sie lebte auf der Straße in Sarajevo, litt Hunger und Durst und fror jämmerlich. Eines Tages wagte sie es, bei einer Gruppe von Zigeunern um Futter zu betteln und wurde fast totgeprügelt. Zehra musste dies leider mitansehen und hörte, wie die Arme schrie und winselte vor Schmerzen.

 

Zehra nahm Grazia zu sich und das kleine Mädchen lernte, das Menschen nicht nur böse sein können. Sie bekam Liebe und Zuneigung und gutes Futter.

 

Leider trug Grazia schon eine schreckliche Krankheit in sich: Staupe. Mehrere Tierärzte und Tierkliniken in Sarajevo konnten Grazia nicht helfen, keiner wußte, was sie hat. Zehra litt mit ihr, verwöhnte sie und versuchte verzweifelt, ihr zu helfen.

Schließlich konnte sie in eine erfahrene Tierklinik reisen. Wir alle hofften - jetzt wird alles gut. Aber, am 2. Tag, die traurige Diagnose: Grazia hatte Nervenstaupe und war bereits im Endstadium. Man konnte ihr nicht mehr helfen und sie wurde sanft eingeschläfert.

Das ist die Geschichte der kleinen Grazia. Sie soll niemals vergessen werden. Sie hätte ein wunderbares Leben gehabt, wenn sie die Chance dazu gekriegt hätte. Obwohl sie so krank war, war sie so lieb und verschmust, ein wunderbares Wesen.

Sie ist nun ein Engel und wanderte über die Regenbogenbrücke. Der Himmel beschloß, auf Grazia nicht verzichten zu wollen. Nun geht es ihr gut und sie wird auf uns warten, wenn es bei uns soweit ist ...

 

April 2011

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