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Zana

Zana ist Anfang Oktober 2021 zu uns gekommen. Sie wurde der Frau, von der wir berichtet haben, behördlich abgenommen und kam 10 Tage in Quarantäne, bevor wir sie dann offiziell zu uns holen konnten. Zana ist eine sehr lebhafte und verspielte Hündin. 

Belent

Vollpate: Percy 

 

Belent ist einer der 9 Überlebenden aus der Horrorshelter, die Ende August 2021 zu uns gekommen sind. 

Belent ist noch sehr ängstlich und traumatisiert und wird eine ganze Weile brauchen, um die schrecklichen Ereignisse der letzten Monate zu verarbeiten und wieder Vertrauen zu Menschen fassen zu können. 

Kenny

Vollpatin: Sabine H. 

 

Kenny ist einer der 9 Überlebenden aus der Horrorshelter, die Ende August 2021 zu uns gekommen sind. Der Rüde ist geschätzt zwischen 6 und 7 Jahren alt. 

Kenny ist vor allem Männern gegenüber ängstlich und panisch. Er musste am 22. September 2021 auch am Knie operiert werden - die Knochen waren verschoben, was Kenny starke Schmerzen verursachte. Die Verletzung wurde laut dem Tierarzt durch große Mißhandlung, wahrscheinlich durch einen oder mehrere Tritte verursacht, was auch erklärt, warum fast alle der 9 Hunde so große Angst vor Männern haben.

Spidy

Spidy ist einer der 9 Überlebenden aus der Horrorshelter, die Ende August 2021 zu uns gekommen sind. 

Spidy ist eine kleine, sehr lebhafte Hündin, hat aber wie die anderen große Angst vor Männern und kennt auch weder Leine noch Halsband oder Geschirr und braucht noch viel Arbeit, um aus ihr einen ausgeglichenen und sozialisierten Hund zu machen. 

Muffin

Muffin ist einer der 9 Überlebenden aus der Horrorshelter, die Ende August 2021 zu uns gekommen sind. 

Auch Muffin ist sehr ängstlich und wird noch einige Zeit bei uns bleiben. 

Misty

Misty ist einer der 9 Überlebenden aus der Horrorshelter, die Ende August 2021 zu uns gekommen sind. 

Misty ist zwar auch Männern gegenüber sehr ängstlich, kennt aber schon das Gehen an der Leine und zwar schon öfters mit Sejla draußen spazieren. 

Simba

Simba ist einer der 9 Überlebenden aus der Horrorshelter, die Ende August 2021 zu uns gekommen sind. 

Simba ist wie Tonny überaus ängstlich, bei ihnen beiden wird es noch sehr viel Zeit und Arbeit brauchen, bis sie ihre Angst verlieren. 

Tonny

Tonny ist einer der 9 Überlebenden aus der Horrorshelter, die Ende August 2021 zu uns gekommen sind. 

Tonny ist wie Simba überaus ängstlich, bei ihnen beiden wird es noch sehr viel Zeit und Arbeit brauchen, bis sie ihre Angst verlieren. 

Georgia

Georgia ist einer der 9 Überlebenden aus der Horrorshelter, die Ende August 2021 zu uns gekommen sind.

Georgia ist im Gegensatz zu den anderen Hunden nicht ängstlich, wahrscheinlich war sie nicht so lange wie die anderen Hunden in diesem Horrorshelter eingesperrt. Die Hündin ist sehr zugänglich und geht auch brav an der Leine. 

Kozmo

Kozmo ist einer der 9 Überlebenden aus der Horrorshelter, die Ende August 2021 zu uns gekommen sind.

Auch Kozmo ist wie Georgia nicht ängstlich und ein sehr zutraulicher und zugänglicher Hund, der die Leine kennt und gerne spazieren geht. Auch er war vermutlich nicht so lange in diesem Horrorshelter eingesperrt. 

Srečko

Teilpatin: Dezmila

Teilpatin: Ivana

Teilpatin: Natascha 

 

Srečko wurde im Juli 2021 zufällig von Sejla und Zoran auf der Straße gesehen, als sie unterwegs waren. Der alte Rüde humpelte mit großer Mühe an der Straße entlang, war völlig verdreckt und verfilzt und klapperdürr - wer weiß, wie lange sich der arme Kerl schon alleine durchschlagen musste.

 

Die beiden packten den alten Hund natürlich sofort ein und fuhren direkt in die Tierklinik. Dort zeigte sich nach einer gründlichen Untersuchung, dass Srečko gar keine Zähne mehr hatte, eine schmerzhafte Sponsdylose im Rücken, Räude und mindestens 12 Jahre alt ist. 

 

Unser Opi hat sich mitterweile gut erholt und genießt es, in der Pension einen warmen Schlafplatz zu haben, tagsüber auf der warmen Wiese zu liegen und gutes Futter zu fressen. Er bekommt Schmerzmittel gegen die Spondylose und ein Spezialfutter gegen die Hautprobleme, ein Bad hat er natürlich in den ersten Tagen schon bekommen, um das fürchterlich verdreckte Fell zu reinigen. 

 

Rumi

Vollpatenschaft: Tobias

 

Rumi ist ein reinrassiger Kangal und hat wie die meisten Hunde, die in unsere Obhut kommen, eine traurige Geschichte. Sein Besitzer, der ihn im Jahr 2019 für viel Geld vom Züchter gekauft hat, ist ausgewandert und hat seinen Nachbarn gesagt, dass er den Hund auf die Straße werfen und seinem Schicksal überlassen soll. Der Nachbar hat es nicht übers Herz gebracht und Rumi bei sich aufgenommen. Da der Nachbar aber ein alter und kranker Mann ist, hatte er große Sorge, was aus dem Hund werden sollte, falls er sich nicht mehr um ihn kümmern kann.

 

Wir haben Rumi im Juni 2020 in unsere Obhut genommen und bei Mirzo untergebracht. Tausendfachen Dank an Tobias, der der Pate von Lea war, die im Juni ein Zuhause gefunden hat - Tobi hat ohne zu Zögern die Patenschaft für Rumi übernommen :-)

Naja

Vollpatin: Daniela

 

Naja ist ein wunderschöner Hund, der von Sejla im Herbst 2014 von den Hundefängern gerettet wurde - Naja und ihre Schwester Numa befanden sich in der Straße, wo Sejla lebt und waren damals noch Welpen.

 

Im Gegensatz zu Numa ist Naja immer unzugänglich gewesen und wurde ängstlicher, je älter sie wurde. Leider war Naja lange Zeit in einer Pension, wo sich niemand groß um sie gekümmert hat - nur Futter hat sie bekommen und war tagsüber in einem kleinen Auslauf untergebracht, beschäftigt hat sich aber niemand mit ihr. Im Lauf der Monate war es dann nicht mehr möglich, Naja anzugreifen und um sie im Herbst 2015 kastrieren zu lassen, musste sie zuerst betäubt werden, um eingefangen zu werden.

 

Naja befindet sich seit Oktober 2018 nun in einer guten Pension, in der sie den Großteil des Tages im Auslauf mit anderen Hunden spielen und sich bewegen kann.

Luxy

Teilpatin: Ulli

Teilpatin: Beate 

 

Luski ist seit September 2020 bei uns und hat eine dramatische Geschichte hinter sich. Der Rüde ist ein reinrassiger Malinois und wurde wohl als Statussymbol angeschafft. Irgendwann wurde man seiner überdrüssig und Luski wurde irgendwo in Sarajevo ausgesetzt. Er war völlig durcheinander, fand sich nicht zurecht und wurde zu allem Übel auch noch angeschossen - manche Zeitgenossen machen sich den Spaß, nachts angetrunken durch die Stadt zu fahren und auf Straßenhunde zu schießen. 

Luksi wurde mit einem Lungendurchschuss sowie 2 Kugeln im rechten Vorderbein schwer verletzt und von den Hundefängern in die Tötungsstation gebracht. 

Sejla erfuhr von ihm und fuhr in die Tötungsstation, um ihn freizukaufen und medizinisch versorgen zu lasssen. 

Luksi ist verständlicherweise physisch und psychisch schwer angeschlagen. Er bleibt in den nächsten Monaten nun in der Pension bei Mirzo, um zur Ruhe kommen zu können. Durch den ganzen Stress ist er nach wie vor sehr dünn und man sieht alle Rippen, obwohl er genug zu fressen bekommt - es braucht wahrscheinlich noch einige Zeit, bis Luski das alles verkraften kann, denn der Rüde ist sehr sensibel. 

Herzlichen Dank an Ulli & Beate, die sich bereit erklärt haben, die Pensionkosten zu finanzieren. 

Majkica

Vollpatin: Sabine H. 

 

Majkica ist eine sehr scheue Hündin und lebte einige Jahre in dem Stadtviertel von Sarajevo, in dem auch Sejla wohnt. Es ist in all den Jahren nie gelungen, die Hündin einzufangen, sie wurde aber von den Bewohnern der Gegend regelmäßig gefüttert und war akzeptiert. 

Im November 2020 war Majkica jedoch in großer Gefahr, von den Hundefängern auf brutale Weise eingefangen und getötet zu werden. Sejla ist es dann nach Wochen mit großen Zeitaufwand gelungen, die Hündin zu fangen, sie wurde dann umgehend kastriert. 

Majkica ist nun in der Pension von Mirzo und hat sich relativ gut eingelebt. Da sie schon älter ist, wir schätzen, dass sie etwa 2012 geboren ist, wird sie für immer bei uns bleiben. Die Nachbarin von Sejla, Dina, bezahlt vorerst die Pension für sie. 

Lara

Teilpatin: Sarah

Teilpatin: Maria 

 

Lara ist eine der letzten Welpen von Majkica, die im Herbst 2020 auf der Straße geboren wurden und die letzte Überlebende von diesem Wurf, da die Welpen an Parvovirose erkrankt und gestorben sind. 

Lara konnte gemeinsam mit Ella im November 2020 eingefangen werden und wurde sofort in der Tierklinik stationär aufgenommen, um die Behandlung gegen Parvovirose zu starten. 

Die tapfere kleine Hündin hat zum Glück die Krankheit besiegt und konnte dann im Dezember 2020 in die Pension von Mirzo übersiedeln. Sie ist noch sehr ängstlich, die ganzen Erlebnisse der letzten Wochen muss sie erst noch verarbeiten, aber sie beginnt aufzublühen und merkt, dass sie in der Pension in Sicherheit ist und gut versorgt wird. 

 

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