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Es gibt in Bosnien einige sogenannte Hundepensionen, d.h. Privatpersonen, die Hunde, die von Tierschützern von der Straße gerettet wurden, bei sich unterbringen. Diese sind in der Regel kostenpflichtig und kosten zwischen 50 und 120 Euro pro Monat und pro Hund. Da wir selber keine eigene Auffangsstation haben, sind wir auf diese Art der Unterbringung für die Hunde angewiesen. 

 

Wir arbeiten nun seit 2015 mit Mirzo zusammen, der schon älter und in Pension ist. Da er von seiner niedrigen Pension aber nicht leben kann, sein Leben lang Hunde hatte und Hunde liebt, verdient er sich mit der Pension seinen Lebensunterhalt. Er hat ein Haus mit einem großen Grundstück im Stadtteil Semivocac, er hat auch mehrere Schuppen, in denen er Boxen mit anschließenden Auslauf für die Hunde gebaut hat. 

 

In einem der Schuppen haben wir unsere Hunde untergebracht. Da dieser im Lauf der Jahre verfallen ist, haben wir das Gebäude und den angrenzten Auslauf im Winter 2020 saniert, damit die Hunde gut geschützt vor dem Wetter einen warmen Schlafplatz haben und auch den Auslauf jederzeit nützen können. 

 

Die Hunde haben in dem Gebäude 6 Boxen, in jeder Box, die sehr geräumig ist, haben wir 2 bis 3 Hunde untergebracht. Der Auslauf besteht aus Kies, damit die Hunde auch bei Schlechtwetter jederzeit, wenn sie es möchten, nach draußen gehen können, davor war es nicht möglich, da bei Regen der Auslauf voller Schlamm und die Hunde dann völlig verdreckt waren. 

 

Die Unterbringung der Hunde ist jedoch nur möglich, wenn sie Paten haben - pro Hund und Monat bezahlen wir 60 Euro, was sich nur mit regelmäßigen Patenschaften finanzieren lässt. 

 

Es sind Voll- und Teilpatenschaften möglich - mehr Infos gerne bei Nicola unter nicola.mair@saro-austria.at 

Sadie

Sadie wurde gemeinsam mit Viva im Jahr 2020 von einer Familie in Sarajevo aus der Tötungsstation geholt und adoptiert. Nun haben die Leute keine Lust mehr auf die Hunde und wollten sie auf die Straße setzen. Sejla hörte davon und wir nahmen die beiden Hündinnen bei uns auf. Beide sind sehr zutraulich und das Gehen an der Leine sowie das Leben als Haushund gewöhnt. Beide sind im Jahr 2019 geboren, also etwa 3 Jahre alt. 

Da sie bereits kastriert sind, wurden sie von uns entwurmt und geimpft. 

 

Juni 2022 

Belent

Vollpate: Percy 

 

Belent ist einer der 9 Überlebenden aus der Horrorshelter, die Ende August 2021 zu uns gekommen sind und war ängstlich und traumatisiert. Mittlerweile hat sich der schon ältere Rüde gut an die neue Umgebung gewöhnt und ist auch schon etwas zutraulicher geworden. Personen, die er kennt und denen er vertraut, können ihn auch anfassen und streicheln. 

Kenny

Vollpatin: Sabine H. 

 

Kenny ist einer der 9 Überlebenden aus der Horrorshelter, die Ende August 2021 zu uns gekommen sind. Der Rüde ist geschätzt im Jahr 2015 geboren. 

Kenny war vor allem Männern gegenüber ängstlich und panisch. Er musste am 22. September 2021 auch am Knie operiert werden - die Knochen waren verschoben, was Kenny starke Schmerzen verursachte. Die Verletzung wurde laut dem Tierarzt durch große Mißhandlung, wahrscheinlich durch einen oder mehrere Tritte verursacht, was auch erklärt, warum fast alle der 9 Hunde so große Angst vor Männern hatten. 

Kenny hat sich mittlerweile gut eingewöhnt, genießt regelmäßige Spaziergänge an der Leine und ist sehr zutraulich geworden. 

Spidy

Vollpatin: Daniela

 

Spidy ist einer der 9 Überlebenden aus der Horrorshelter, die Ende August 2021 zu uns gekommen sind und geschätzt im Jahr 2019 geboren. 

Spidy ist eine kleine, sehr lebhafte Hündin, hatte aber wie die anderen große Angst vor Männern und kannte auch weder Leine noch Halsband oder Geschirr. Im November 2021 wurde Spidy auch kastriert. 

Mittlerweile hat sich auch Spidy gut an ihr neues Leben gewöhnt und geht auch brav und gerne regelmäßig mit Sejla und Zoran spazieren. 

Muffin

Vollpatin: Rosi

 

Muffin ist einer der 9 Überlebenden aus der Horrorshelter, die Ende August 2021 zu uns gekommen sind. Muffin ist eine etwas ältere Hündin, wir schätzen, dass sie im Jahr 2013/2014 geboren ist. 

Auch sie hat sich gut in der Pension und im Rudel mit den anderen Hunden eingewöhnt und ihre Scheu vor Menschren abgelegt. Muffin geht auch gerne regelmäßig mit Sejla & Zoran spazieren. 

Simba

Teilpaten: Erich und Sabrina

 

Simba ist einer der 9 Überlebenden aus der Horrorshelter, die Ende August 2021 zu uns gekommen sind. 

Simba ist wie Tonny überaus ängstlich, bei ihnen beiden wird es noch sehr viel Zeit und Arbeit brauchen, bis sie ihre Angst verlieren. Die beiden haben sich aber in der Pension, in der sie tagsüber die meiste Zeit im Auslauf sind, gut eingewöhnt und Sejla konnte Simba auch schon vorsichtig an Leine und Halsband gewöhnen. 

Tonny

Vollpaten: Andrea & Manfred

 

Tonny ist einer der 9 Überlebenden aus der Horrorshelter, die Ende August 2021 zu uns gekommen sind. 

Tonny ist wie Simba überaus ängstlich, bei ihnen beiden wird es noch sehr viel Zeit und Arbeit brauchen, bis sie ihre Angst verlieren.

Die beiden haben sich aber in der Pension, in der sie tagsüber die meiste Zeit im Auslauf sind, gut eingewöhnt und Sejla konnte Tonny auch schon vorsichtig an Leine und Halsband gewöhnen. 

Georgia

Patenschaft: Verein Fenja 

 

Georgia ist einer der 9 Überlebenden aus der Horrorshelter, die Ende August 2021 zu uns gekommen sind und geschätzt im Jahr 2012 geboren. 

Georgia ist im Gegensatz zu den anderen Hunden nicht ängstlich, wahrscheinlich war sie nicht so lange wie die anderen Hunden in diesem Horrorshelter eingesperrt. Die Hündin ist sehr zugänglich und geht auch brav an der Leine. 

Kozmo

Patenschaft: Verein Fenja 

 

Kozmo ist einer der 9 Überlebenden aus der Horrorshelter, die Ende August 2021 zu uns gekommen sind und geschätzt etwa 2012 bis 2014 geboren. 

Auch Kozmo ist wie Georgia nicht ängstlich und ein sehr zutraulicher und zugänglicher Hund, der die Leine kennt und gerne spazieren geht. Auch er war vermutlich nicht so lange in diesem Horrorshelter eingesperrt. 

Rumi

Vollpatenschaft: Tobias

 

Rumi ist ein reinrassiger Kangal und hat wie die meisten Hunde, die in unsere Obhut kommen, eine traurige Geschichte. Sein Besitzer, der ihn im Jahr 2019 für viel Geld vom Züchter gekauft hat, ist ausgewandert und hat seinen Nachbarn gesagt, dass er den Hund auf die Straße werfen und seinem Schicksal überlassen soll. Der Nachbar hat es nicht übers Herz gebracht und Rumi bei sich aufgenommen. Da der Nachbar aber ein alter und kranker Mann ist, hatte er große Sorge, was aus dem Hund werden sollte, falls er sich nicht mehr um ihn kümmern kann.

 

Wir haben Rumi im Juni 2020 in unsere Obhut genommen und bei Mirzo untergebracht. Tausendfachen Dank an Tobias, der der Pate von Lea war, die im Juni ein Zuhause gefunden hat - Tobi hat ohne zu Zögern die Patenschaft für Rumi übernommen :-)

Luksi

Teilpatinnen: Ulli und Beate 

 

Luski ist seit September 2020 bei uns und hat eine dramatische Geschichte hinter sich. Der Rüde ist ein reinrassiger Malinois und wurde wohl als Statussymbol angeschafft. Irgendwann wurde man seiner überdrüssig und Luski wurde irgendwo in Sarajevo ausgesetzt. Er war völlig durcheinander, fand sich nicht zurecht und wurde zu allem Übel auch noch angeschossen - manche Zeitgenossen machen sich den Spaß, nachts angetrunken durch die Stadt zu fahren und auf Straßenhunde zu schießen. 

Luksi wurde mit einem Lungendurchschuss sowie 2 Kugeln im rechten Vorderbein schwer verletzt und von den Hundefängern in die Tötungsstation gebracht. 

Sejla erfuhr von ihm und fuhr in die Tötungsstation, um ihn freizukaufen und medizinisch versorgen zu lasssen. 

Luksi ist verständlicherweise physisch und psychisch schwer angeschlagen. Er bleibt in den nächsten Monaten nun in der Pension bei Mirzo, um zur Ruhe kommen zu können. Durch den ganzen Stress ist er nach wie vor sehr dünn und man sieht alle Rippen, obwohl er genug zu fressen bekommt - es braucht wahrscheinlich noch einige Zeit, bis Luski das alles verkraften kann, denn der Rüde ist sehr sensibel. 

Herzlichen Dank an Ulli & Beate, die sich bereit erklärt haben, die Pensionkosten zu finanzieren. 

Majkica

Vollpatin: Sabine H. 

 

Majkica ist eine sehr scheue Hündin und lebte einige Jahre in dem Stadtviertel von Sarajevo, in dem auch Sejla wohnt. Es ist in all den Jahren nie gelungen, die Hündin einzufangen, sie wurde aber von den Bewohnern der Gegend regelmäßig gefüttert und war akzeptiert. 

Im November 2020 war Majkica jedoch in großer Gefahr, von den Hundefängern auf brutale Weise eingefangen und getötet zu werden. Sejla ist es dann nach Wochen mit großen Zeitaufwand gelungen, die Hündin zu fangen, sie wurde dann umgehend kastriert. 

Majkica ist nun in der Pension von Mirzo und hat sich relativ gut eingelebt. Da sie schon älter ist, wir schätzen, dass sie etwa 2012 geboren ist, wird sie für immer bei uns bleiben. Die Nachbarin von Sejla, Dina, bezahlt vorerst die Pension für sie. 

Lara

Teilpatinnen: Sarah und Maria 

 

Lara ist eine der letzten Welpen von Majkica, die im Herbst 2020 auf der Straße geboren wurden und die letzte Überlebende von diesem Wurf, da die Welpen an Parvovirose erkrankt und gestorben sind. 

Lara konnte gemeinsam mit Ella im November 2020 eingefangen werden und wurde sofort in der Tierklinik stationär aufgenommen, um die Behandlung gegen Parvovirose zu starten. 

Die tapfere kleine Hündin hat zum Glück die Krankheit besiegt und konnte dann im Dezember 2020 in die Pension von Mirzo übersiedeln. Sie ist noch sehr ängstlich, die ganzen Erlebnisse der letzten Wochen muss sie erst noch verarbeiten, aber sie beginnt aufzublühen und merkt, dass sie in der Pension in Sicherheit ist und gut versorgt wird. 

DEA

Teilpate: Markus

Teilpate: Gerda

 

Dea wurde im Jahr 2011 geboren und gemeinsam mit ihrer Schwester Tara von Sejla vor den Hundefängern gerettet. Die beiden Hündinnen sind jedoch nach wie vor sehr scheu und kamen daher nie in die Vermittlung. Die einzige Person, der sie vertrauen, ist Sejla, die sie auch regelmäßig zu Spaziergängen mitnimmt. 

 

Dea ist seit einigen Jahren leberkrank und bekommt daher ein Spezialfutter. 

TARA

Teilpate: Markus 

 

Tara ist die Schwester von Dea und wie sie 11 Jahre alt. Leider haben wir im Juni 2022 eine schlechte Diagnose für Tara bekommen. Sie ist an Lymphdrüsenkrebs erkrankt und die Lebenserwartung wird nicht mehr sehr hoch sein. 

Selbstverständlich bekommt Tara Medikamente und dazu ein hochwertiges Spezialfutter. Solange Tara noch Lebensqualität hat, wird sie auch bei uns bleiben. 

 

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